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Spanische Weine

Allgemeine Informationen:
Spanien hat die größte Weinanbaufläche der Welt mit ca. 1.200.000 Hektar Anbaufläche (offizielle Angaben schwanken zwischen 1,5 und 1,15 Millionen Hektar).
Vom Ertrag her erzielt Spanien in Spitzenjahren 50 Millionen Hektoliter, mitunter auch nur 19 – 21 Millionen HL, z.B. in den Jahren 1994 und 1995.
Frankreich und Italien mit jeweils ca 1 Million Hektar Anbaufläche produzieren in guten Jahren jeweils mehr als 60 Millionen Hektoliter.
Deutschland mit ca 105.000 Hektar Anbaufläche erreicht bis zu 13 Millionen Hektoliter.
Diese Vergleichszahlen belegen, dass Spanien sehr geringe Hektarerträge aufweist, was der Qualität der Weine entgegen kommt.

Qualitätskontrolle:
Die Qualitätsüberwachung in den spanischen Weinanbaugebieten erfolgt durch die Consejos Reguladores de la Denominación de Origen.
Die ältesten und bekanntesten sind die der Rioja und von Jerez. Über 60 dieser D.O. Gebiete gibt es inzwischen.
Sie legen strenge Regeln über die Rebsorten, die Höchsterträge, die Qualitätsstufen etc fest. Nummerierte Kontraetiketten verhindern,
dass die Bodegas ihre überprüften Mengen fälschen oder unendlich vermehren.
Besonders strenge Vorschriften hat der Consejo Regulador de la Denominación de Origen Calificada der Rioja erlassen.
Die Rioja darf z.B. keine „losen“ Weine in Tanks exportieren. Ein Rioja muss in der Rioja in Flaschen gefüllt und etikettiert werden.

Die Qualitätsstufen der spanischen Weine:
Vino Joven = junger Wein ohne oder mit nur wenigen Monaten Eichenfassreife
Vino de Crianza = mindestens 2 Jahre Lagerung/Reifung davon wenigstens 1⁄2 im Eichenfass
bis zu 1000 Litern
Reserva = mindestens 3 Jahre Lagerung/Reifung, davon 1 Jahr im Eichenfass
Weiß- und Roséweine 2 Jahre, davon 1⁄2 Jahr Eichenfass
Gran Reserva = mindestens 5 Jahre Lagerung/Reifung davon 2 Jahre im Eichenfass
Weiß- und Roséweine 4 Jahre, davon 1⁄2 im Eichenfass

In der Rioja, Ribera del Duero, Navarra sind Barricas -Eichenfässer von 225 Litern vorgeschrieben.

Wesentlichen Einfluss auf die Intensität des Eichenfassgeschmacks hat das Alter der Eichenfässer und die Herkunft der Eichen.
Amerikanische und französische Eichen geben unterschiedliche Geschmacksnuancen ab.

Formel: Je jünger (frischer) das Eichenfass, um so intensiver der Holzton.

Gute Bodegas benutzen die Eichenfässer höchstens 7 Jahre, weil sie dann ausgelaugt sind. Ein Wein der höchsten Qualitätsstufe Gran Reserva kann, wenn er in alten Eichenfässern lagerte, weniger Eichenfassaromen aufweisen als ein Vino de Crianza, der in einer neuen Barrica ein 1⁄2 Jahr reifte.

In den letzten Jahren sind immer mehr Bodegas von diesen Qualitätsmerkmalen abgerückt.
Sie wollen sich nicht von der D.O. vorschreiben lassen, welche Rebsorten sie einsetzen, wie lange sie die Weine reifen lassen etc.
Sie wollen, dass der Name des Weines, des Önologen, der Bodega sich einprägt. Einige dieser „Einzelgänger“ haben sich durchgesetzt und erzielen mit Spitzenqualität Höchstpreise.

In krassem Gegensatz stehen dazu einige von großen Discountern angebotene billige
„Gran Reservas“, deren Qualität auf unterstem Niveau liegt. Hier werden Kunden irre geführt. Allerdings kann man diesem Treiben auch einige positive Aspekte zuschreiben.
Die Werbemaßnahmen für Wein und die dadurch erweckte Neugier führt die Kunden dann hin und wieder auch zum Fachhandel, um „richtigen“ Wein zu erwerben.

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